Lesung


24. Januar 2013


LESUNG


Rose Ausländer

"Schreiben war Leben. Überleben."


Ein musikalisch-lyrisches Portrait der Dichterin

Rezitator: Harald Vogel
Musik: Johannes Weigle, Gitarre


Rose Ausländer (1901-1988) gilt neben Nelly Sachs und Else Lasker-Schüler als eine der bedeutendsten deutschsprachigen, jüdischen Lyrikerinnen des letzten Jahrhunderts. Sie stammt wie der Tenor Joseph Schmidt und ihr Schriftstellerfreund Paul Celan aus Czernowitz.
Die Jahre 1941 bis 1944 überlebte Rose Ausländer im Getto in Czernowitz, 1946 wanderte sie in die USA aus und kehrte später nach Deutschland zurück. „Mein Vaterland ist tot/ sie haben es begraben/ im Feuer. Ich lebe/ in meinem Mutterland/ Wort“, schrieb diese Schöpferin von annähernd dreitausend Gedichten, die von nun an die Sprache als ihre poetische Heimat wählt.

Die Lyrik-Bühne Esslingen stellte Rose Ausländer vor, die vor 25 Jahren in Düsseldorf gestorben ist. Harald Vogel rezitierte auch aus dem bisher unveröffentlichten Nachlass der Dichterin. Johannes Weigle begleitete ihn auf der Gitarre.

Prof. Dr. Harald Vogel,
geboren 1942 in Breslau, Professor für Deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, u.a. seit 1993 literarisch-musikalische Matineen/Soireen mit Johannes Weigle, Lyrik-Bühne - Duo

Johannes Weigle,
geboren 1962 in Stuttgart, Studium an der Freien Kunstschule Stuttgart und an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 1997 Abschluss der Meisterklasse bei Prof. Chevalier, Lehrauftrag für musikalische Improvisation und Percussion an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, seit 1993 Lyrik-Bühne - Duo mit Prof. Dr. Harald Vogel


Eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Joseph Schmidt. Sein Lied ging um die Welt"
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