Konzert


11. Dezember 2014


Konzert



Aleksandra Mikulska

Chopin und Liszt:
Höhepunkte der Romantik




Festlicher Jahresausklang

„Edel und aristokratisch, elegant und leidenschaftlich, unbeschwert und verträumt zugleich“ – in ihrem „persönlichen Vorwort“ beschreibt die Pianistin Aleksandra Mikulska ihr Verständnis der Werke von Frédéric Chopin.


Aleksandra Mikulska ist Polin. Sie findet bei Chopin, der in der Nähe Warschaus aufwuchs,  „Farben, die ihn in seiner Jugend und mich in meiner Kindheit prägten“. Ihr Verhältnis zu seiner Musik ist von einer intimen Nähe, ihr Zugang ein sehr persönlicher.

Das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg lud zum Jahresausklang gemeinsam mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Baden-Württemberg zum Konzert mit der Pianistin ein. Mit Temperament und mitreißender Leidenschaft spielte Mikulska Walzer und Fantasien von Chopin. Nach der Pause stand der Virtuose Franz Liszt auf ihrem Programm. Auch bei ihm deckte ihre Interpretation die regionalen Wurzeln auf. Österreich und Ungarn beeinflussten ihn, beide Kulturen verschmolzen zur Einheit in seinen Werken, so Mikulskas Zugang. Mit den weniger bekannten „Glanes de Woronince“ begann, mit der populären Rhapsodie Espagnol beendete sie ihr Eintauchen in die musikalische Welt von Franz Liszt.

Den Auftakt des Jahresprogramms 2014 hatten die lyrisch-impressionistischen Töne Rainer Maria Rilkes gebildet. Nun wurde es mit romantischer Expressivität beendet. Dazwischen lagen Ausflüge in die Architekturgeschichte der Moderne, Begegnungen mit Erich Wolfgang Korngold und Viktor Ullmann, Antje Vollmer war zu Gast, Studierende der Musikhochschule erinnerten an Hauptmanns „Die Weber“ und-und-und…

Auch das Jahr 2015 wird wieder eine Vielfalt an Veranstaltungen bringen. Lassen Sie sich überraschen!

Logo

Powered by CMSimple | Template by CMSimple |