Rumänien-Workshop


23. Juli 2015

Bine aţi venit – Herzlich Willkommen!

„Einheit in der Vielfalt“ - Unter dieses Motto hat das Eschbach-Gymnasium in Stuttgart-Freiberg seine diesjährigen Projektwochen gestellt. Die Projektgruppe „Rumänien“ nahm an einem Workshop im Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg teil.

„Unsere Schule besuchen Schülerinnen und Schüler aus einer unglaublichen Vielzahl an Nationalitäten. Das wollten wir in diesem Jahr zum Thema unserer Projektwochen machen“, erzählte Inge Pelka, Deutsch- und Religionslehrerin. Die sechs Nationen, aus denen die meisten der Schüler stammen, wurden zu Themen für einzelne Gruppen gemacht. Rumänien gehörte dazu.


Das Wort-Bild-Puzzle, das Dr. Diane Dingeldein und Nadja Skocek vom Haus der Heimat zusammengestellt hatten, war für die Jugendlichen eine leichte Aufgabe. Schließlich hatten sie sich schon mehrere Tage mit dem Land und seiner Kultur befasst. Schwieriger war es da schon, die ersten rumänischen Worte richtig auszusprechen. Merkwürdig, dass „Schnitzel“ zwar völlig anders geschrieben, aber exakt wie im Deutschen ausgesprochen wird.

In der Gruppe von insgesamt zwölf waren vier Schüler, deren Familien aus Rumänien stammen. Für sie war es auch eine Hinwendung zu den eigenen Wurzeln, als Dingeldein und Skocek auf die gemeinsame deutsch-rumänische Geschichte eingingen.

Das Eschbach-Gymnasium begeht 2015 sein 40jähriges Jubiläum. Zum Ende des Schuljahres wird gefeiert. Dann zeigen die Teilnehmer der verschiedenen Themengruppen die Ergebnisse ihrer Arbeiten, dann präsentiert sich das Projektteam „Rumänien“ in einem der wild bewachsenen Innenhöfe der Schule: Es wird über die Landesgeschichte informieren, rumänische Leckereien servieren, auch Graf Dracula wird eine Rolle spielen. Die Interviews, die die rumänisch-stämmigen Jugendlichen mit ihren Großeltern geführt haben, werden ganz persönliche Bezüge zu dem Land vermitteln.
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