Vortrag


Dienstag, 25. April 2017, 18 Uhr, Großer Saal, EG


„Nur des Evangeliums willen
verjagte Glaubens-Genossen“

Salzburger Emigranten im deutschen Südwesten

Vortrag von Dr. Eberhard Fritz,
Archivar des Hauses Württemberg

Abbildung links:
Auszug der Salzburger Emigranten
Kupferstich unbekannter Herkunft


Das Fürsterzbistum Salzburg verwies in den Jahren 1684/85 und 1731/32 über 20.000 Menschen aufgrund ihrer Sympathien für die lutherische Lehre ihrer Heimat. In der Hoffnung auf bereitwillige Aufnahme kam ein Teil von ihnen nach Württemberg. Ähnlich wie heute stellten sich damals den württembergischen Behörden Fragen: Wo sollen die Menschen untergebracht werden? Welche Beschäftigung gibt es für sie? Wie können Neid und Missgunst in der einheimischen Bevölkerung gegenüber den Ankommenden vermieden werden?

Der Vortrag beleuchtet rechtliche und politische Hintergründe der Ausweisung aus dem Fürsterzbistum Salzburg, die Motivation der herzoglichen Regierung Württembergs sowie die Reaktion der württembergischen Bevölkerung auf die Aufnahme der fremden Glaubensflüchtlinge.



Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Flucht vor der Reformation".
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