Projekt "FrauenLeben"


Vielleicht hatten sie in ihren großbürgerlichen Kreisen einen gewissen Einfluss. Vielleicht genossen sie innerhalb ihres Haushalts Achtung und Ansehen. Wollten sie jedoch ihren Begabungen, ob künstlerisch oder naturwissenschaftlich, ernsthaft nachgehen, stießen sie an Grenzen. Ihre Lebenswege waren – eigentlich – vorgezeichnet. Frauen im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mochten stark, intelligent, eigenwillig sein. Aber die gesellschaftlichen Normen zwangen ihr Leben in vordefinierte Formen. Es bedurfte des Eigensinns und der Durchsetzungsstärke, um daraus auszubrechen.

Es sind außergewöhnliche Persönlichkeiten, die sich gegen diese Rollenbilder aufgelehnt haben. Mit ihrem eigenen, selbstbestimmten Lebensweg haben sie dazu beigetragen, Strukturen zu ändern. FrauenLeben sind hier ein Stück Zeitgeschichte.



Veranstaltungen im Rahmen dieses Projektes:

Lesung mit Film- und Tondukumenten Vera Lourié - Briefe an Dich 17.09.2015
Szenische Lesung Hannah Arendt - „Ich will verstehen“ 21.10.2015
Literarisches Konzert „Abschied ist ein Apfelwort“ (Herta Müller) 10.12.2015
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